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Gott und den Menschen lieben 
 Lk 10:27

Orientierungslos?

Unsere Welt ist so verwirrend, dass wir jemanden brauchen, der uns Orientierung gibt, der uns sicher fĂŒhrt, jemanden der den Überblick behĂ€lt.

In der Bibel begegnen wir immer wieder Menschen, die von Gott gefĂŒhrt wurden:

Noah

– baut ein Schiff nach Gottes Masterplan

Abraham

– verlĂ€sst sein Land um in ein neues Land zu gehen, das Gott ihm zeigt

Abrahams Diener

– wurde gefĂŒhrt, um eine Frau fĂŒr Isaak zu suchen

Volk Israel

– Auszug aus Ägypten erfolgte mit Hilfe der Wolken- und FeuersĂ€ule

Apostelgeschichte

– ist ein ganzes Buch ĂŒber die FĂŒhrung Gottes

Nehmen wir Gottes Wegweisungen wahr? Was sind unsere Leitsysteme? WĂ€hlen wir den leichtesten und schmerzlosesten Weg, den risikoreichsten Weg, lassen wir andere fĂŒr uns entscheiden, nutzen wir Instantlösungen (Hauptsache schnell)? Auf welcher Grundlage treffen wir unsere Entscheidungen? Jetzt könnte der Moment gekommen sein, sich nicht lĂ€nger vom leichtesten, dem riskantesten oder dem populĂ€rsten Weg leiten zu lassen. Vielleicht ist es an der Zeit, sich zu entscheiden Gottes FĂŒhrung anzunehmen.

SprĂŒche 3,5f: Verlass dich nicht auf deinen Verstand, sondern setze dein Vertrauen ungeteilt auf den Herrn! Denk an ihn bei allem was du tust. Er wird dir den richtigen Weg zeigen.

Gott gibt uns auf unserem Weg „Wegweiser“, die wir gebrauchen können, um seinen Weg zu erkennen.

1. Die Bibel: Gott hat uns hier schon ganz allgemein beschrieben, wie wir nach seinem Willen leben, lieben, reden, fĂŒr unseren Körper sorgen und mit Geld umgehen, beten, als Familie leben, oder uns als Arbeitgeber bzw. als Arbeitnehmer verhalten sollen usw. Also sollten wir bei konkreten Fragestellungen in seinem Wort suchen.

2. Der heilige Geist: Der heilige Geist versucht fĂŒr gewöhnlich deine und meine Aufmerksamkeit zu erregen, indem er uns z. B. ein unruhiges GefĂŒhl ins Herz legt. Dieses GefĂŒhl der Unruhe soll uns dazu bringen zu hören, was Gott uns sagen will. Wenn wir den Eindruck haben, dass der heilige Geist konkret zu uns gesprochen hat, dann sollten wir uns das in Ruhe durch den Kopf gehen lassen und darĂŒber beten. Kommen wir dadurch zur Ruhe (haben Frieden gefunden), dann sollten wir anfangen in die entsprechende Richtung zu gehen.

3. Den Rat weiser Menschen: Jeder von uns hat sogenannte „geistliche blinde Flecken“, die uns daran hindern, in unserem Glaubensleben voran zu kommen. Hier brauchen wir den Rat von geistlich weisen Menschen, denn oft hĂ€lt uns Gott durch deren Rat auf dem richtigen Weg.

4. Unser einzigartiges Design: Da Gott uns von Beginn an (also vor unserer Geburt) kennt, gab er jedem von uns ein einzigartiges Design mit auf den Weg. Indem er uns unsere Persönlichkeit und einzigartige FĂ€higkeiten gegeben hat, setzt er uns schon in eine ganz bestimmte Richtung in Bewegung. Die Frage, die sich an diesem Punkt stellt, ist: “Herr wie passt mein Wesen zu meiner Entscheidung?”

Alle vier „Wegweiser“ bedingen einander, alle sollten bei Entscheidungen und Kreuzungen in unserem Leben einbezogen werden. Das Gute daran ist, dass Gott seine „Wegweiser“ nicht in den Sternen oder in einer Kristallkugel verbirgt, er wirft keine MĂŒnze ĂŒber unser Leben. Sondern er fĂŒhrt uns, damit wir im Laufe der Zeit geistlich wachsen können, dabei reifer und weiser werden, wenn wir uns fĂŒhren lassen.
Tanja RockensĂŒĂŸ